Maverick-Design für Lucid

Posted in Ubuntu on August 10th, 2010 by Stefan Kinzel – Be the first to comment

Ubuntu 10.10 (Maverick Meerkat) wird ein neues Design bekommen. Wer es (wie ich ;) ) nicht erwarten kann, es in Aktion zu sehen, kann es sich unter Lucid nachinstallieren. Dazu öffnet man die Datei “/etc/apt/sources.list” und fügt am Ende folgende Zeile ein:

deb http://ppa.launchpad.net/murrine-daily/ppa/ubuntu lucid main

Danach sollte man noch mittels

sudo apt-key adv –recv-keys –keyserver keyserver.ubuntu.com 56978EF9

den Key der Quelle importieren, fertig! Bei der nächsten Aktualisierung wird das neue Theme installiert.

Allerdings gibt es auch hierbei die üblichen Gefahren von Fremdquellen.

Navit – Navigation mit dem Pre

Posted in Allgemein on Juli 10th, 2010 by Stefan Kinzel – Be the first to comment

Durch einen Zeitungsartikel bin ich auf die Navigationssoftware Navit aufmerksam geworden. In dem Artikel wurde erwähnt, dass die Software bereits auf mehrere mobile Betriebssysteme portiert wurde, beispielsweise Windows Mobile oder Android. Nach einer kurzen Suche bei Google fand sich auch schon die Alpha-Version einer Portierung auf WebOS, die allerdings nur bis WebOS 1.4.1 laufen soll.

Für eine Alpha-Version lief die Anwendung erstaunlich gut. Hin und wieder beendet sich die Anwendung einfach, meist bei der Routenerstellung. Für das aktuelle WebOS 1.4.5 gibt es zur Zeit keine fertige Version. Sobald es eine gibt, soll diese über Preware erhältlich sein.

Zusätzlich zur Anwendung wird für die Navigation (aktuelles) Kartenmaterial benötigt. Navit lädt, im Gegensatz zu anderen Apps, die angezeigten Karten nicht als Bild aus dem Internet, sondern erstellt diese anhand von Geodaten selbst, was sich positiv auf das benutzte Übertragungsvolumen auswirkt. Die Karten können vom PC aus heruntergeladen werden (am besten mit Hilfe des Planet Extractors) und in das Verzeichnis “MapsNavit” auf dem Pre gespeichert werden. Navit erkennt selbst, welche Karten vorhanden sind und benutzt diese dann für die Navigation.

Foto-Verwaltung mit Shotwell

Posted in Linux on Juli 1st, 2010 by Stefan Kinzel – Be the first to comment

Zur Verwaltung von Fotos bringt Ubuntu das Programm F-Spot mit. Es setzt für die Katalogisierung der Fotos hauptsächlich auf eine Zeitleiste, was mir aber nicht wirklich gefällt. Deshalb habe ich bis jetzt meine Fotos mit DigiKam verwaltet. Weil das aber ein KDE-Programm ist, dauert der Programmstart relativ lange und die Oberfläche sieht eben KDE-typisch aus. Fedora setzt in diesem Bereich auf das relativ neue Programm Shotwell, das auch in den Ubuntu-Quellen enthalten ist und somit schnell auf meinem Notebook installiert war. Ich kann allerdings dazu raten, die Version aus dem PPA zu nutzen, welche ein ganzes Stück aktueller ist (unter anderem kann man dort den Speicherort seiner Sammlung einstellen). Zum einbinden des PPA fügt man folgende Zeile in die Datei /etc/apt/sources.list ein:

deb http://ppa.launchpad.net/yorba/ppa/ubuntu lucid main

Anschließend sollte man noch den Schlüssel importieren:

sudo apt-key adv –recv-keys –keyserver keyserver.ubuntu.com E549B1AC

Das Programm ist zum großen Teil selbsterklärend. Meine Speicherkarte wird, sobald ich sie in den Leser stecke, sofort erkannt und auf der linken Seite angezeigt. Dann kann ich die Bilder in die Sammlung importieren und, falls ich möchte, direkt von der Karte löschen.

Die Bilder werden zunächst nach Datum sortiert, allerdings lassen sich die Ordner später umbenennen und auch zusammenfügen (das funktioniert allerdings nur, wenn man sich eine Monatsübersicht anzeigen lässt). Auch lassen sich Tags vergeben.

Zum Schluss noch ein Screenshot:

Bildschirmfoto Shotwell

Shotwell

nach einem Monat Lucid…

Posted in Linux, Ubuntu on Mai 22nd, 2010 by Stefan Kinzel – Be the first to comment

Im letzten Monat war es hier sehr ruhig. Dafür habe ich jetzt meine schriftlichen Prüfungen und meine Projektarbeit für meine Ausbildung hinter mir, bin also fast fertig.

Trotz alledem hat sich auf meinem Notebook doch etwas getan. Ein paar Tage vor dem Releasetermin von Ubuntu 10.04, welches auch auf den Namen “Lucid Lynx” hört, habe ich dessen Release Candidate installiert. Dadurch konnte ich mir den Download der finalen Version am Donnerstag sparen, die Download-Server sind ja schon genug ausgelastet.

Da ich auf meinem Notebook sehr viel ausprobiere, habe ich mich für eine komplette Neuinstallation entschieden, um alten Ballast, z.B. in Form von ungenutzten Paketen, loszuwerden. Nach einer kompletten Sicherung des alten Systems war dann die Installation dran. Diese ging, wie erwartet, schnell und ohne Probleme von statten (für Ungeduldige kann ich eine Installation von einem schnellen USB-Stick nur empfehlen ;) ). Die Nachinstallation “meiner” Programme dauerte bei meiner Internetverbindung leider etwas länger. Nach dem Kopieren meiner gesicherten Daten hatte ich also ein komplett neues Ubuntu 10.04 auf meinem Notebook.

Als Messenger benutze ich weiterhin Pidgin. Der Hauptgrund ist die fehlende OTR-Unterstützung von Empathy. Pidgin war schnell nachinstalliert, die Einrichtung konnte ich mir sparen, da ich das Verzeichnis “.purple” zuvor gesichert hatte. Darin sind alle Einstellungen für Pidgin enthalten.

Ob die Fensterknöpfe links oder rechts besser aufgehoben sind, darüber gab es schon ausgiebige Diskussionen. Ich persönlich möchte sie auf der rechten Seite haben. Mit der Anleitung auf ubuntuxx.de habe ich sie wieder dahin bekommen.

Da ich als Messenger Pidgin und als E-Mail-Client Thunderbird benutze, möchte ich auch nur diese beiden Programme im Benachrichtigungsapplet haben. Auf be-jo.net gibt es eine Anleitung, wie man einen Starter für Thunderbird in das Applet einbindet. Gleichzeitig habe ich alle überflüssigen Starter gelöscht, damit sieht mein Applet jetzt schön übersichtlich aus.

Indicator-Applet mit Thunderbird und Pidgin

Indicator-Applet mit Thunderbird und Pidgin

Einfacher Einstieg in Jabber mit Einfachjabber.de

Posted in Jabber on April 1st, 2010 by Stefan Kinzel – Be the first to comment

Für alle die, die schon mal was von Jabber gehört haben, damit aber nicht so richtig was anfangen konnten, gibt es jetzt genau das richtige. Unter http://einfachjabber.de/ befindet sich ein Einsteigerportal zu dem Thema. Dort findet man eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man seinen eigenen Jabber-Account anlegt (falls man noch keinen hat) und dann einen Jabber-Client seiner Wahl (je nach Betriebssystem werden einige vorgeschlagen) einrichtet. Man kann also nicht mehr viel falsch machen.

Dazu gibt es auf der Seite noch ein paar weitere Infos über Jabber und ein Wiki, also eigentlich alles, was man für den Anfang braucht.

Der (fast) Allwissende…

Posted in Allgemein on März 31st, 2010 by Stefan Kinzel – Be the first to comment

Gestern wurde ich auf eine Webseite aufmerksam gemacht: http://de.akinator.com/

Auf dieser Seite findet man als erstes einen Flaschengeist, der zu einem Spiel einläd. Nun gut, mal ausprobieren.

Ich sollte mir eine Person denken. Die erste Person, die ich mir gedacht habe, war Alan aus Two and a half men. Eine Nebenrolle aus einer Serie, ich wollte mal sehen, ob er damit klarkommt. Nach ganzen 15 Fragen hatte der Geist meine Figur erraten. Was dabei sehr gut zu verfolgen war: Schon nach ein paar allgemeinen Fragen (z.B. “Ist die Figur in Amerika erfolgreich?”) wurden die Fragen schon präziser (“Trifft man ihre Figur in einer Arztserie?”, “Arbeitet ihre Figur im Paketgeschäft?”) und die letzten Fragen waren fast auf Alan zugeschnitten (“Ist ihre Figur geschieden?”).

Das ganze funktioniert wirklich gut, sogar Personen aus Büchern (z.B. Die Säulen der Erde) hat der Geist irgendwann erraten.

Dahinter steckt wahrscheinlich eine Datenbank mit sehr vielen Personen, für die die gestellten Fragen beantwortet wurden. Bereits mit den ersten Fragen (“Ist ihre Person ein erwachsener Mann?”) lässt sich schon ein Großteil der Personen ausschließen. Nach und nach kommt die Software so zu der gedachten Figur.

Hinter dieser Seite steckt eine französische IT-Firma, die dadurch auf sich aufmerksam machen will. Gerade am Anfang muss eine Firma zeigen, was sie kann, und ich denke, das ist mit dieser Idee doch gelungen.

WebOS 1.4 – Schneller als gedacht

Posted in Palm Pre on März 4th, 2010 by Stefan Kinzel – Be the first to comment

Nachdem am Freitag (sozusagen auf den letzten Drücker, es war für Februar angekündigt) das WebOS 1.4 für die amerikanischen Versionen des Pre veröffentlicht wurde,  hat es mich doch etwas gewundert, dass die deutsche Version schon so schnell (einen Tag danach) zum Download bereit stand. Damit hatte ich so früh nun nicht gerechnet, war dann aber umso mehr gespannt.

Etwas schneller sollte es sein und eine Videofunktion mitbringen.

Auch wenn ich bereits in ein paar Artikel gelesen habe, dass der Geschwindigkeitsschub nicht merkbar wäre, finde  ich doch, dass sich die neue Version des Pre-Betriebssystems schneller “anfühlt”. Das macht sich meiner Meinung nach am besten bei diversen Animationen und Effekten bemerkbar, die etwas flüssiger ablaufen als bei Version 1.3.2.

Zur Videofunktion kann ich nur eins sagen: Sie ist da. Ich habe auch mit meinen älteren Handys sehr selten Videos aufgezeichnet, deshalb habe ich die Funktion beim Pre nicht wirklich vermisst. Ein kurzes Testvideo habe ich aber schon gedreht. Die Kamera des Pre ist nun nicht die Beste, und das macht sich bei den Videos (vor allem bei geringer Helligkeit) bemerkbar. Die aufgenommenen und bearbeiteten Videos lassen sich direkt auf Youtube hochladen, was für manche sicherlich eine nette Funktion ist.

Negativ an der Version 1.4 ist mir bis jetzt aufgefallen, dass ich häufiger die Meldung bekommen, dass zu viele Karten geöffnet sind. Woran das liegt, habe ich noch nicht herausgefunden, ich schätze aber, dass die Bereinigung des Speichers nach dem Schließen von Cards nicht immer funktioniert, denn bis jetzt war das Problem nach einem Neustart immer wieder gelöst.

Anonymes Surfen mit Tor und Vidalia

Posted in Linux, Open-Source-Software on Februar 12th, 2010 by Stefan Kinzel – Be the first to comment

Aus aktuellem Anlass (wer die News in den letzten Tagen gelesen hat, kann sich sicher denken, worum es geht) möchte ich hier einmal das kleine Programm Vidalia vorstellen. Hierbei handelt es sich um ein Frontend für den Tor-Client, welcher normalerweise nur über die Kommandozeile zu bedienen ist.

Installiert wird Vidalia unter Debian/Ubuntu/… über die Paketquellen (am besten über die Quellen des Herstellers, Informationen unter https://www.torproject.org/docs/debian-vidalia.html.en). Die Windows- und Mac-Version ist auf der Seite des Tor-Projektes zu bekommen (https://www.torproject.org/vidalia/). Vorher sollte allerdings schon die Tor-Software installiert sein.

Bei Vidalia selbst muss nichts eingestellt werden. Wenn man das Programm startet, wird im Normalfall sofort eine Verbindung zum Tor-Netzwerk hergestellt. Funktioniert das, dann erscheint im Kontrollfenster eine grüne Zwiebel und daneben die Meldung, dass die Verbindung hergestellt wurde. Der wichtigste Button auf dem Kontrollfenster ist “Eine neue Identität verwenden”. Damit wechselt man nämlich seinen Ausgangspunkt aus dem Tor-Netzwerk, also die “benutzte” Identität. Das kann hin und wieder auch helfen, wenn man einen langsamen Ausgangspunkt erwischt hat.

Nun muss allerdings noch der Browser so eingestellt werden, dass er Tor benutzt. Für den Firefox kann ich da die Erweiterung “Torbutton” empfehlen. Diese macht es einfacher, auf Tor umzuschalten. Zum Testen kann man allerdings die Einstellungen auch manuell in den Firefox eintragen. Dazu öffnet man die Proxy-Einstellungen (Bearbeiten –> Einstellungen –> Erweitert –> Netzwerk –> Verbindung –> Einstellungen) und trägt unter SOCKS-Host “127.0.0.1″ und als Port “9050″ ein. Dann sollte man noch “SOCKS v4″ auswählen. Fertig! Nun werden alle neuen Verbindungen über Tor aufgebaut.

Man sollte jedoch immer noch bedenken, dass Tor keine Vollständige Anonymität bietet. Meldet man sich bei seinen bekannten Seiten mit Benutzernamen und Passwort an, braucht niemand die IP-Adresse o.Ä. um die Identität festzustellen. Ein bisschen Verantwortung bleibt also immer beim Benutzer.

SIP auf dem Palm Pre

Posted in Palm Pre on Februar 8th, 2010 by Stefan Kinzel – Be the first to comment

Wenn das mal nichts ist: Im Forum von PreCentral habe ich einen Thread entdeckt, in dem es um eine VOIP-Anwendung geht. Es handelt sich dabei um PJSUA, einen Konsolen-SIP-Client (mehr Infos auf www.pjsip.org/pjsua.htm). Auch wenn der Client noch nicht komplett funktioniert (es gibt anscheinend noch Probleme mit dem Soundsystem des Pre, das Telefon startet beim Beenden des Anrufes neu), bin ich doch recht zuversichtlich, dass sich dafür in den nächsten Wochen eine Lösung findet. Das wäre dann schon mal ein guter Erfolg in diese Richtung und wahrscheinlich auch eine gute Vorlage für eine VOIP-App.

Hier noch mal der Link zu dem Thread auf PreCentral:
http://forums.precentral.net/web-os-development/202911-native-sip-client-over-ev-do-wifi.html

Webserver bei Bedarf starten

Posted in Linux on Februar 4th, 2010 by Stefan Kinzel – Be the first to comment

Hin und wieder kann es sehr nützlich sein, einen Webserver auf dem eigenen PC oder Notebook laufen zu haben. Ich persönlich möchte aber nicht, dass der Server die ganze Zeit läuft, und das aus zwei Gründen. Da wäre zuerst die Sicherheit: es läuft ein Serverdienst im Hintergrund, der Zugriff auf Dateien auf dem eigenen PC bietet. Der Ein oder Andere hat dann noch ein paar PHP-Scripte da liegen, mit denen er nur kurz was testen wollte. Sicher sind diese Scripte aber meist nicht (war ja nur n kleiner Test….). Klar, da gibt es andere Möglichkeiten, den Server abzusichern. Dann bleibt aber immer noch der zweite Aspekt: der Ressourcenverbrauch. Zugegeben, auf aktuellen PCs wird man den nicht unbedingt bemerken, aber Kleinvieh macht irgendwann auch Mist. Meist kommt dann dazu dann auch noch eine Datenbank, für die das Gleiche gilt wie für den Webserver.

Ich starte meinen Webserver nun mit der kurzen Eingabe “web start” auf der Konsole. So schnell wie er gestartet wird, wird er auch wieder beendet: “web stop”. Möglich machen das diese 5 Zeilen, die ich unter /usr/bin/web gespeichert habe:

#!/bin/bash

HTTPSERVER=”apache2″
DBSERVER=”mysql”

sudo service $HTTPSERVER $1
sudo service $DBSERVER $1


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